SIR... Homepage

- Neubau des Stadtteilzentrums in Drispenstedt -

Im Februar 2026 öffnen die ersten Läden

Endspurt ist angesagt :
Der Neubau des Stadtteilzentrums in Drispenstedt geht in großen Schritten weiter – ein Ende ist abzusehen.
"Ende Januar 2026 wollen wir mit dem Bau fertig sein, vorausgesetzt, das Wetter bleibt so mild“, kündigte gbg-Projektleiter Jörn Schrader am Dienstag, 09.12.2025, im Ortsrat Drispenstedt an.
Gemeinsam mit Henrik Homberg, Leiter der Immobilienverwaltung, stellte er die nächsten Schritte vor.
Laut Homberg können sämtliche Gewerbetreibenden ab Februar ihre Ladeneinheiten „bespielen“ und bis Mitte März eröffnen alle gewerblichen Mieter am Aurora-Platz, so der Name für den zentralen Platz des neuen Stadtteilzentrums, ihre Läden.
Homberg ging auch auf die Vermietung der 51 neuen Wohnungen ein. 27 Mietverträge konnten bereits nach dem ersten Besichtigungstermin geschrieben werden.

gbg investiert rund 42 Millionen Euro
Die in den 60er-Jahren gebaute Ladenzeile in der Ortsmitte war architektonisch und technisch nicht mehr zeitgemäß. Rund 42 Millionen investiert die Wohnungsbaugesellschaft gbg in den Neubau.
Im Januar 2024 begannen die Bauarbeiten. Arbeiten der EVI und der SEHi waren dem vorausgegangen. Im Herbst 2023 hatte die gbg gemeinsam mit zahlreichen Drispenstedterinnen und Drispenstedtern den Beginn der Abrissarbeiten an der Ehrlicherstraße gefeiert. Anfang des neuen Jahres 2026 soll die Asphaltkolonne anrücken, um die Ehrlicherstraße abzufräsen und neu zu asphaltieren.

gbg strebt einen „guten Mietermix“ an
Homberg sagte bezüglich einer Nachfrage von Annette Mikulski (CDU), die auf Wohnungen an Asylberechtigte abzielte, dass es sich um sozial geförderten Wohnungsbau handle und ein Wohnberechtigungsschein Voraussetzung für die Miete sei. Es gebe keine Vorgaben bezüglich beispielsweise Nationalität. Homberg betonte, dass die gbg einen „guten Mietermix“ anstrebe.
Homberg und Schrader berichteten zudem, dass 115 Stellplätze in der Tiefgarage und 44 überirdisch vorgesehen sind. Ein Teil davon ist den Wohnungsmietern vorbehalten. Zudem ist die Vermietung von Stellplätzen angedacht, auch sollen Parkplätze für die Kunden der gewerblichen Mieter bereitstehen.
Die gbg sei mit Edeka im Gespräch wegen eines Parkraummanagements. Zudem sollen frühere öffentliche Parkplätze, die wegen des Bauprojekts derzeit nicht genutzt werden können, wiederhergestellt werden.
„Ich glaube, dass später genügend Parkplätze zur Verfügung stehen“, versicherte Schrader.